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Formaldehyd beim Versiegeln

Was ist Formaldehyd

Formaldehyd ist ein in der Natur vorkommender, seit Anfang des 20. Jahrhunderts aber zumeist synthetisch hergestellter Stoff. Es handelt sich dabei um ein farbloses, stechend riechendes Gas, das leicht mit anderen Stoffen reagiert und sich unter Einwirkung ultravioletter Strahlung schnell zersetzt. Aufgrund seiner Reaktivität ist er ein vielfach verwendetes Zwischen- und Endprodukt. (Zitat aus dem BGA-Pressedienst vom 10. Oktober l984). Formaldehyd findet also vielseitige Anwendung, und die Menschen stehen seit vielen Jahren mit ihm in mannigfacher Berührung. Wichtig sind allein die Konzentration und die Intensität, in der wir dieser Alltagschemikalie begegnen. Formaldehyd warnt deutlich vor sich selbst: Schon bei sehr geringen und absolut ungefährlichen Konzentrationen von 0,05 bis 1 ppm wird er wegen seines stechenden Geruchs und seiner Reizwirkung als unangenehm empfunden. Bei extrem ungünstigen klimatischen Verhältnissen, beispielsweise unter dem Einfluss sehr hoher Luftfeuchtigkeit und falscher Lackhärtermischung, kann es auch noch nach längerer Zeit zu Geruchsbelästigungen kommen. Solche Fälle können durch nachträgliches Überversiegeln des Bodens bereinigt werden.
Es besteht auch die Vermutung, dass Formaldehydabspaltungen krebserregend wirken und Allergien auslösen können.

Welche Versiegelungsmittel enthalten Formaldehyd?

Alle werkseitig versiegelten Fertigparkett-Produkte sind formaldehydfrei. Parkettversiegelungslacke auf der Basis von Ölkunstharz, Polyurethan, Urethan/Alkydharzlack enthalten kein Formaldehyd und natürlich auch nicht die modernen Wasserlacke. Kein Formaldehyd enthalten ferner alle Grundierungen und Verdünnungen sowie die Pflege- und Reinigungsmittel, Kleber und Lasuren. Richtig angewandte und in ausreichender Menge aufgebrachte Wasserlacke, aber auch DD-Lacke und Kunstharzimprägniersiegel bieten genügend Möglichkeiten, um auf formaldehydfreie Versiegelungen auszuweichen. Der Verarbeiter muss bereit sein, anwendungstechnische Unterschiede zu akzeptieren und sich unter Umständen in seiner Arbeitstechnik zugunsten der Umwelt umzustellen. Infolge der anhaltenden Auseinandersetzung um Formaldehyd soll an dieser Stelle deutlich auf Alternativen, also auf Ausweichprodukte wie Wasserlack oder Öl-/Wachsbehandlungen hingewiesen sein.

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